Am 9. März 1997 wurde Alex in Rüdersdorf bei Berlin, im heutigen Landkreis Märkisch-Oderland, geboren. Von seinem Wohnort Strausberg verschlug es seine Familie Anfang des Jahres 2007 in die Kreisstadt Seelow. Hier besuchte Alex die letzten beiden Jahre der Grundschule und die weiterführenden Bildungseinrichtungen.


Schon als Schüler engagierte sich Alex als Schülersprecher für seine Mitmenschen. Politisch zog es ihn ab 2013 in die Kommunalpolitik, als er die Schule erfolgreich abschloss. Im gleichen Jahr gründete Alex den Stadtradiosender „Antenne Seelow“, der 2015 in „Radio Seelow“ umbenannt wurde und 2016 in ein Onlinemagazin mit dem Namen „Oderland-Presse“ umgewandelt wurde.


Im Februar 2017 wurde Alex von seiner damaligen Partei Bündnis 90/Die Grünen zum Bürgermeisterkandidaten für seine Stadt gewählt. Mit 19 Jahren war er damit der jüngste Kandidat, der in Brandenburg seither für das Amt des hauptamtlichen Bürgermeisters kandidierte. Möglich war dies nur mit dem Beschluss des Brandenburger Landtages, der es zuvor möglich machte, bereits ab einem Alter von 18 Jahren für ein solches Amt zu kandidieren.


Mit 3,2 Prozent der gültigen Stimmen gelang es Alex nicht, in das Amt des Bürgermeisters gewählt zu werden. Er unterlag damit seinen drei Herausforderern.Er kündigte noch am Wahlabend an, sich künftig weiter für seine Region und die Themen einzusetzen, für die er angetreten war. Eine Kandidatur für die Seelower Stadtverordnetenversammlung schloss er zu diesem Zeitpunkt noch nicht aus. Im Oktober 2017 startete das Stadtportal „MeinSeelow.de“, für das Alex als Herausgeber fungierte. Das Projekt betreute auch die Kanäle der Stadt Seelow in den sozialen Netzwerken.


im Frühjahr 2018 trennte sich Alex von seiner Partei, für die er im Kreisverband Märkisch-Oderland auch als Vorstandsmitglied agierte. Inhaltliche Differenzen lösten den Schritt aus.


Schweren Herzens verließ Alex Seelow im September 2018, womit auch die „Oderland-Presse“und das Stadtportal „MeinSeelow.de“ eingestellt wurden. Seinen Lebensmittelpunkt hat er nun in Frankfurt (Oder), wo er seine politische Arbeit fortsetzt.